Regenerative Haartherapie

Regenera Activa

Für die Aktivierung ruhender Haarfollikel und eine bessere Haarqualität.

Preis auf Anfragenach ärztlicher Beratung

Quick Facts

Dauer
ca. 30 bis 45 Minuten
Anwendungen
1 bis 2 x jährlich
Auffrischung
individuell
Anästhesie
lokale Betäubung
Schonzeit
gering bis keine

Wirkweise

Vorhandene Haarfollikel gezielt unterstützen

Androgenetischer Haarausfall ist die häufigste Form des Haarausfalls. Dabei reagieren Haarfollikel in bestimmten Arealen empfindlich auf hormonelle Einflüsse. Über Jahre verkürzen sich die Wachstumsphasen, die Haare werden feiner, die Dichte nimmt sichtbar ab.

Betroffen sind zunächst meist Haarlinie, Geheimratsecken oder Oberkopf. Entscheidend ist: In frühen bis mittleren Stadien sind die Follikel häufig noch vorhanden, aber miniaturisiert und in ihrer Aktivität reduziert. Genau dort setzt Regenera Activa an.

Die Behandlung basiert auf einer autologen, also körpereigenen Aufbereitung. Aus sehr kleinen Gewebeproben aus einem stabilen Areal der Kopfhaut wird im geschlossenen System eine zellhaltige Suspension gewonnen, die anschließend in die betroffenen Bereiche eingebracht wird. Verwendet werden ausschließlich körpereigene Bestandteile, ohne körperfremde Enzyme oder Zusätze.

Ziel ist es, regenerative Signale und supportive Bestandteile in das Zielgewebe zu bringen, um Kopfhautmilieu und Follikelaktivität positiv zu unterstützen. Da es sich um autologes Material handelt, besteht kein Risiko einer Abstoßung oder allergischen Reaktion.

Abgrenzung: Regenera Activa ersetzt keine Haartransplantation bei vollständig kahlen Arealen. Der größte Nutzen ist zu erwarten, wenn noch Follikelaktivität vorhanden ist. Ist ein Areal dauerhaft kahl, ist die Transplantation das geeignete Verfahren.

Indikation

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Vor einer Behandlung ist eine saubere medizinische Einordnung entscheidend. Wir klären, ob das Muster zu einer androgenetischen Alopezie passt und ob in den Zielarealen noch ausreichend Follikelaktivität besteht.

Sinnvoll bei
  • androgenetischem Haarausfall in frühen bis mittleren Stadien
  • langsam zunehmender Ausdünnung mit noch vorhandener Follikelaktivität
  • dem Wunsch nach einem biologischen, körpereigenen Ansatz
  • ergänzend zu einem medizinischen Erhaltungskonzept
  • begleitend zur Stabilisierung vor oder nach einer Haartransplantation
Nicht geeignet bei
  • vollständig kahlen Arealen ohne aktive Haarfollikel
  • aktiven Entzündungen oder Infekten der Kopfhaut
  • stark eingeschränkter Wundheilung
  • bestimmten Blut- oder Gerinnungsproblemen
  • unbehandelten Grunderkrankungen, die den Haarausfall antreiben

Gleichzeitig besprechen wir, welche Begleitfaktoren den Verlauf beeinflussen könnten, etwa Eisenmangel, Schilddrüsenwerte oder Entzündungen der Kopfhaut. Eine regenerative Therapie ist am sinnvollsten, wenn die wichtigsten Ursachen parallel mitbehandelt oder ausgeschlossen sind.

Ablauf

Ein Termin, fünf Schritte

  1. Anamnese und HaaranalyseVerlauf, Muster und mögliche Auslöser werden besprochen und eingeordnet.
  2. Lokale BetäubungDer Entnahmebereich wird örtlich betäubt.
  3. Entnahme kleiner GewebeprobenMinimalinvasive Entnahme aus einem stabilen Areal. Die Stellen heilen meist rasch und liegen verdeckt.
  4. Aufbereitung im SystemGewinnung der zellhaltigen Suspension im geschlossenen, patentierten Verfahren.
  5. Einbringen in die ZielarealeMikroinjektionen in die betroffenen Regionen der Kopfhaut.

Die Gesamtdauer beträgt meist etwa 30 bis 45 Minuten. Entnahme und Einbringen erfolgen im selben Termin, eine Zwischenlagerung des Materials ist nicht erforderlich.

Häufig reicht eine Sitzung. Ob und wann eine Wiederholung sinnvoll ist, hängt vom individuellen Verlauf und vom Gesamtkonzept ab. Üblich sind ein bis zwei Anwendungen jährlich.

Ergebnisse

Was Sie realistisch erwarten können

Ausfallzeit

Gering bis keine. Kurzzeitig Rötung, Druckempfindlichkeit oder kleine Hämatome möglich.

Erste Anzeichen

Meist zuerst ein Rückgang des Haarausfalls, über Wochen hinweg.

Stabile Beurteilung

Über Wochen bis Monate, entsprechend dem Haarzyklus.

Therapieziel

Stabilisierung und Verbesserung der Haarqualität in aktiven Arealen.

Da Haare langsam wachsen, zeigen sich Veränderungen schrittweise über Wochen bis Monate. Das Ziel ist eine Stabilisierung und eine Verbesserung der Haarqualität in Arealen, in denen die Follikel noch aktiv sind.

Möglich sind lokale Rötung, Schwellung, Hämatome sowie kurzfristige Empfindlichkeit an Entnahme- und Injektionsstellen. Über seltenere Risiken klären wir im persönlichen Gespräch auf.

Kombinationen

Im Gesamtkonzept

Regenera Activa wird häufig in ein Erhaltungskonzept eingebettet. Kombinationen mit PRP oder Mesotherapie sind möglich, ebenso die Ergänzung durch topische oder medizinische Bausteine.

Bei fortgeschrittenem Befund ist die Haartransplantation das Verfahren der Wahl, und Regenera Activa kann flankierend eingesetzt werden, um den vorhandenen Bestand zu stabilisieren. Diese Einordnung nehmen wir immer vor der Behandlung vor, nicht danach.

Häufige Fragen

Regenera Activa: Ihre Fragen

Wie unterscheidet sich Regenera Activa von PRP?

Bei PRP wird ein Konzentrat aus Ihrem Blut gewonnen, es wirken vor allem Wachstumsfaktoren aus den Blutplättchen. Bei Regenera Activa werden kleine Gewebeproben aus der Kopfhaut entnommen und daraus eine zellhaltige Suspension gewonnen. Der Ansatz geht damit über reine Plasmabestandteile hinaus. Beide Verfahren sind autolog und lassen sich kombinieren.

Reicht wirklich eine Sitzung?

In vielen Fällen ja. Üblich sind ein bis zwei Anwendungen pro Jahr. Ob eine Wiederholung sinnvoll ist, entscheidet der Verlauf: Wir beurteilen nach einigen Monaten, wie sich Haarausfall, Dichte und Qualität entwickelt haben, und planen danach.

Bleiben an der Entnahmestelle Narben zurück?

Die Entnahme erfolgt minimalinvasiv mit sehr kleinen Stanzen aus einem stabilen, behaarten Areal, meist im Hinterkopfbereich. Die Stellen heilen in der Regel rasch und liegen durch das umgebende Haar verdeckt. Sichtbare Narbenbildung ist nicht zu erwarten.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Der Entnahmebereich wird örtlich betäubt, sodass die Entnahme selbst nicht schmerzhaft ist. Die anschließenden Mikroinjektionen werden meist als gut tolerierbar beschrieben. Nach Abklingen der Betäubung kann die Entnahmestelle kurzzeitig empfindlich sein.

Wann kann ich wieder Sport machen?

Die Schonzeit ist gering. Wir empfehlen, für ein bis zwei Tage auf intensiven Sport, Sauna und starkes Schwitzen zu verzichten, damit Entnahme- und Injektionsstellen in Ruhe abheilen können.

Kann Regenera Activa eine Haartransplantation ersparen?

Das hängt vom Befund ab. Bei frühen bis mittleren Stadien mit erhaltener Follikelaktivität kann eine Stabilisierung erreicht werden, die eine Transplantation zunächst hinauszögert. Bei vollständig kahlen Arealen kann kein regeneratives Verfahren neue Follikel erzeugen, dort bleibt die Transplantation der einzige Weg zu neuem Haar. Wir sagen Ihnen ehrlich, in welche Gruppe Ihr Befund fällt.

Beratung

Zuerst die Follikelaktivität beurteilen

Ob Regenera Activa bei Ihnen sinnvoll ist, entscheidet der Befund. Dr. Rosenthal führt Analyse und Beratung persönlich durch.

Die dargestellten Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen kein ärztliches Beratungsgespräch. Wirkung und Verlauf sind individuell und können nicht garantiert werden. Über Nutzen, Grenzen und mögliche Risiken klären wir Sie vor jeder Behandlung persönlich auf.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung

contact@munich-hairtransplant.com